Job-Bewertungen nicht blind vertrauen

Gründlich informieren hilft

txn. Die Online-Bewertungen eines Arbeitsgebers sind nicht immer aussagekräftig. So beurteilen etwa unzufriedene Ex-Mitarbeiter ihren Betrieb selten objektiv. Für Bewerber kann dies irreführend sein. Foto: contrastwerkstatt/Fotolia/randstad
txn. Bevor Jobsuchende eine Bewerbung schreiben, sollten sie sich immer gründlich über das Unternehmen informieren, bei dem sie sich vorstellen. Die meisten nutzen dazu entweder den Internetauftritt des Betriebs oder holen aus dem Bekanntenkreis Erkundigungen ein. Job-Bewertungen auf Internetportalen hingegen gelten mitunter als wenig aussagekräftig. „Aus gutem Grund“, weiß Petra Timm von Randstad Deutschland, denn: „Viele Bewertungen stammen von unzufriedenen ehemaligen Angestellten, die sich ungerecht behandelt fühlen.“ Doch auch das Gegenteil ist möglich: Unternehmen, die positiv dastehen wollen, halten ihre Mitarbeiter dazu an, den eigenen Arbeitsplatz als besonders gut zu bewerten. Über gefälschte Mitarbeiter-Accounts lassen sich ebenfalls bestmögliche Bewertungen abgeben, die dann natürlich wenig objektiv sind.
Darauf sollten Jobsuchende bei Online-Bewertungen achten:
Einzelne Bewertungen, die besonders negativ oder positiv sind, ignorieren, da sie nicht repräsentativ sind.
Nicht nur auf die Sternchen achten, sondern genau nachlesen, wie die Notenvergabe begründet wird.
Sich nicht allein durch Bewertungsportale eine Meinung bilden, sondern sich auch aus anderen Quellen über das Unternehmen informieren.
Genau prüfen, welche Aspekte einer Online-Bewertung einen wirklich betreffen. Detaillierte Informationen zum Thema „Job-Bewertungen in Internetportalen“ gibt es unter www.apuncto.de