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Modernisierte Ausbildung für Betonfertigteilbau

Hightech hat auch auf dem Bau längst Einzug gehalten.

Betonfertigteilbauer stellen Fertigteile aus Beton wie Rohre, Wände, Treppen oder Gehwegplatten her. Foto: betonbild/txn

Hightech hat auch auf dem Bau längst Einzug gehalten. Das gilt für Werkzeuge und Maschinen genauso wie für Baustoffe. Neuartiger leichter Beton aus Carbonfasern etwa ermöglicht im Brücken- und Straßenbau filigrane Strukturen. Um mit den innovativen Entwicklungen Schritt zu halten, wurde die Ausbildung zum Betonfertigteilbauer angepasst und modernisiert.
Die dreijährige Lehrzeit verspricht damit noch mehr Abwechslung. Auf der einen Seite lernen Azubis die enorme Vielfalt von Beton kennen. Es gibt den Baustoff als Faser-, Spritz- oder Schleuderbeton, als Straßenbeton, Sichtbeton oder auch als Beton mit besonderen Eigenschaften, etwa mit erhöhtem Säurewiderstand oder als selbstverdichtender Beton. Betonfertigteilbauer verarbeiten sie zu Gleisschwellen, Brückensockeln, Treppen oder im Hausbau.
Auf der anderen Seite müssen die Bauspezialisten künftig nicht nur Schalungen und Formen aus Holz herstellen und verwenden können, sondern auch aus Kunststoff und Metall. Zudem sind Kenntnisse über vorgefertigte Systemschalungen gefragt, die verstärkt zum Einsatz kommen. All dies wird nun in der modifizierten Ausbildung vermittelt.
In der Praxis stellen Unternehmen überwiegend Bewerber mit Hauptschulabschluss ein. Sie arbeiten in Betrieben der Beton- und Fertigteilindustrie sowie im Betonstein- und Terrazzoherstellerhandwerk. Im Anschluss stehen den künftigen Fachkräften attraktive Aufstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten offen.
Weitere Informationen gibt es online unter www.beton.org

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