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vom WESTFALEN-BLATT

Pflegeberufe wandeln sich

Es lässt sich nicht leugnen: Die Deutschen werden immer älter.

Künftig müssen Auszubildende in Pflegeberufen sich erst nach zwei Jahren entscheiden, welchen Weg sie einschlagen. Foto: Robert Kneschke/Fotolia/randstad

Es lässt sich nicht leugnen: Die Deutschen werden immer älter. Das liegt neben der immer besser werdenden Medizin auch an der guten pflegerischen Versorgung. Doch das könnte sich in den nächsten Jahren ändern: Es gibt Studien, nach denen im Jahr 2025 über 190.000 ausgebildete Pflegekräfte fehlen werden. Dabei mangelt es in Deutschland vor allem an Fachkräften in der Altenpflege. Laut Bundesgesundheitsministerium bleiben Stellenangebote für examinierte Altenpflegefachkräfte und Spezialisten im Bundesdurchschnitt 167 Tage unbesetzt (Stand: Juni 2017). Bei den Fachkräften in der Gesundheits- und Krankenpflege gibt es regionale Unterschiede: Während es in Westdeutschland und Brandenburg eine deutliche Unterversorgung gibt, verzeichnen die meisten ostdeutschen Bundesländer „nur“ Anzeichen für einen Fachkräfteengpass. Auf die Entwicklung wurde mittlerweile reagiert und eine Reform der Pflegeberufe auf den Weg gebracht. Die wichtigste Neuerung: „Die Ausbildung wird kostenfrei“, berichtet Petra Timm von Randstad Deutschland. „Erst nach zwei Ausbildungsjahren mit gemeinsamen Lerninhalten können sich die Auszubildenden entscheiden, ob sie sich auf allgemeine Krankenpflege, Kinderkrankenpflege oder Altenpflege spezialisieren wollen“. Die neuen Ausbildungsgänge zur Pflegefachfrau bzw. zum Pflegefachmann starten ab 2020. (txn)

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